Kosten & Finanzierung
Unser Solidarmodell.
Die OSK ist auf Unterstützung angewiesen.
Die Offene Schule Köln versteht Inklusion auch sozial: Alle sollen teilnehmen können – unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten ihrer Familien. Deshalb erheben wir als Schule in freier Trägerschaft kein verpflichtendes Schulgeld, sondern bitten um die Solidarität der Eltern und Erziehungsverantwortlichen in Form von freiwilligen Elternbeiträgen oder Spenden.
Als Solidargemeinschaft tragen wir gemeinsam dazu bei, dass alle Schüler:innen die Unterstützung erhalten, die sie benötigen.
Kosten
Nein – die OSK gGmbH erhebt weder für die Grund- noch für die Gesamtschule ein verpflichtendes Schulgeld. Als „Schule für Alle“ sind ausdrücklich auch Kinder aus allen sozio-ökonomischen Milieus willkommen. Kein Kind muss die Schule verlassen, weil sich die finanzielle Situation der Familie verändert.
Lediglich die Verpflegungskosten und die Kosten für den Ganztag der Grundschule werden – wie an öffentlichen Schulen auch – verpflichtend erhoben. Dieser beträgt zur Zeit 70€ pro Monat.
Die Kosten der OSK-Schulen werden nur zu 87 % staatlich refinanziert – 13% der Kosten muss der Träger als Eigenanteil selbst aufbringen. Um diesen Eigenanteil leisten zu können, sind wir auf freiwillige Elternbeiträge und Spenden angewiesen, um individuelle Förderung und hochwertige Ganztagsbildung für alle anbieten zu können.
Unser Gesellschafter, das Netzwerk Inklusive Schule Köln e.V., bittet unsere Familien daher um einen freiwilligen Elternbeitrag. In der Gesamtschule beträgt dieser freiwillige Beitrag derzeit 160 EUR monatlich und in der Grundschule 100 EUR monatlich.
Zusätzlich dazu bitten wir die Eltern und Erziehungsverantwortlichen, Fördermitglied beim Netzwerk Inklusive Schule Köln e. V. zu werden sowie – je nach Möglichkeit – um Spenden für konkrete Projekte (z. B. die Innenhofgestaltung). Alle Spenden sind steuerlich absetzbar.
Darüber hinaus bitten wir alle Eltern und Erziehungsverantwortlichen im Sinne einer Mitmachschule um eine Elternaktivität (praktische Hilfe) im Umfang von 20h/Jahr. Die Möglichkeiten der Mitarbeit variieren je nach Fähigkeiten und Interessen von der Beteiligung an Arbeitskreisen und Projekten, Spüldienst in der Mensa, Reinigung der Lerngruppen, Unterstützung bei Events bis zur Mithilfe im Schulgarten.
Die Offene Schule Köln versteht sich als Mitmachschule – als ein Ort, der nicht nur von Pädagog:innen gestaltet wird, sondern von einer aktiven Gemeinschaft aus Schüler:innen, Eltern und Erziehungsverantwortlichen sowie Mitarbeitenden. Der freiwillige finanzielle Beitrag hilft dabei, besondere Angebote, Materialien und Projekte zu ermöglichen, die über die reguläre Finanzierung hinausgehen.
Die Elternaktivität verfolgt hingegen einen anderen Gedanken: Sie stärkt die Gemeinschaft und die gemeinsame Verantwortung für den Lebens- und Lernraum der Kinder. Wenn Eltern sich praktisch einbringen – sei es bei der Reinigung der Lerngruppen, bei Projekten, Festen oder anderen Aufgaben – erleben Kinder ganz konkret, dass Schule ein gemeinsamer Ort ist, für den alle Verantwortung übernehmen können.
Gerade die Beteiligung an alltäglichen Aufgaben wie der Pflege und Reinigung der Lernräume ist Teil unseres pädagogischen Konzepts. Die Schüler:innen erleben dadurch Wertschätzung für ihre Umgebung, lernen Verantwortung zu übernehmen und erfahren Schule als gemeinschaftlich getragenen Raum.
Uns ist dabei wichtig, dass die Möglichkeiten der Mitarbeit unterschiedlich gestaltet sind und sich möglichst an den Fähigkeiten, zeitlichen Ressourcen und Interessen der Familien orientieren. Die 20 Stunden im Jahr verstehen wir deshalb nicht als „zusätzliche Pflicht“, sondern als Beitrag zu einer lebendigen Schulgemeinschaft, die von gegenseitiger Unterstützung und gemeinsamer Verantwortung lebt.