Berufspraxisstufe

Raus aus der Schule – rein in die Welt.

Die Berufspraxisstufe richtet sich an Schüler:innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Bereich Geistige Entwicklung. Sie verbindet schulisches Lernen mit konkreten Erfahrungen in der Arbeitswelt – praxisnah, individuell begleitet und mit einem klaren Ziel: ein selbstbestimmtes, gleichberechtigtes Leben in unserer Gesellschaft. Dabei knüpft die Berufspraxisstufe direkt an die Lernerfahrungen der Sekundarstufe I an – für Schüler:innen, die Kontinuität und vertraute Strukturen brauchen, ist das ein entscheidender Vorteil.

Gemeinsam mit der gymnasialen Oberstufe

Die Berufspraxisstufe ist Teil der OSK Oberstufe – und das spürt man. Gemeinsame Projekte und Exkursionen mit der gymnasialen Oberstufe schaffen Begegnung und stärken das Miteinander. Kennenlernfahrt und Abschlussfeier werden gemeinsam gestaltet.

Zur gymnasialen Oberstufe

Berufsorientierung und Berufsvorbereitung

Im Mittelpunkt steht der Weg in die Arbeitswelt. Schüler:innen lernen verschiedene Berufe und Berufsfelder kennen, entdecken ihre eigenen Stärken und Interessen und bereiten sich gezielt auf Bewerbungen und Vorstellungsgespräche vor. Praktika in regionalen Unternehmen und sozialen Einrichtungen machen Theorie zur gelebten Erfahrung.

Die Praktika bauen über die Jahre auf: Von einzelnen Hospitationstagen in verschiedenen Arbeitsbereichen innerhalb der OSK, über mehrwöchige Blockpraktika in verschiedenen Betrieben, bis zu Langzeitpraktika an ein oder zwei Tagen pro Woche.

Fit for Life

Neben der Berufsvorbereitung geht es in der Berufspraxisstufe um das Leben selbst. Schüler:innen stärken ihre Persönlichkeit, entwickeln lebenspraktische Fähigkeiten und wachsen in ihrer Selbstständigkeit. Von der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel bis zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – die Berufspraxisstufe bereitet auf ein selbstbestimmtes Leben vor.

Starke Partner:innen im Hintergrund

Die OSK arbeitet eng mit außerschulischen Einrichtungen zusammen, um den Übergang in die Arbeitswelt bestmöglich zu begleiten – darunter die Reha-Abteilung der Agentur für Arbeit, der Integrationsfachdienst Köln und weitere Partner:innen.